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Weimarer Reichsverfassung (WRV) vom 11.8.1919 |
Titel: Weimarer Reichsverfassung (WRV) vom 11.8.1919
Kategorie: Geschichte / Weimarer Republik
Die WRV (Weimarer Reichsverfassung) ist eine der demokratischsten Verfassungen, die Deutschland je hatte. Dies zeigt sich zum Beispiel an folgenden Aspekten:
- Frauen und Männer haben das Wahlrecht, mit dem sie
- das Staatsoberhaupt, den Reichspräsidenten, direkt wählen,
- Volksentscheide herbeiführen können,
- ihre Vertreter ohne Sperrklausel (vgl. Fünf-Prozent-Hürde) in den Reichstag wählen (60.000 Stimmen entsprechen einem Mandat). Problem: Meinungsvielfalt vs. Stabilität (Gefahr der Zersplitterung)
- Die Mitglieder des Reichstags (MdR) können einzelnen Ministern oder der kompletten Regierung das Misstrauen aussprechen.
Problematische Aspekte der Verfassung WRV sind zum Beispiel:
- Es gibt kein konstruktives Misstrauensvotum (
Informationen zum konstruktiven Misstrauensvotum (DHM))
- Durch eine Vielzahl von Parteien im Parlament ist die Bildung von Koalitionen schwierig. (Bei der Reichstagswahl im Juli 1932 (RTW 7/1932) waren 61 Parteien im Parlament vertreten!)
- Art. 48 - Notverordnungen: Der Präsident kann eine Regierung am Parlament vorbeiregieren lassen (Stichwort Präsidialkabinette).
- Art. 148 - Schulwesen: Auch demokratiefeindliche Inhalte werden im Schulbetrieb toleriert.
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| Aus dem Lexikon |
Monopol
Der Begriff des Monopols bezeichnet ein asymmetrisches Verhältnis von Angebot und Nachfrage, bei dem eine der beiden Positionen zu Ungunsten der anderen von einem einzigen Wirtschaftsakteur ausgefüllt und somit [...] [Mehr lesen]

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