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Sicherheit von Baumwolltextilien |
Titel: Sicherheit von Baumwolltextilien
Kategorie: Chemie / Organische Chemie
Obwohl es verschiedene synthetische Textilien gibt, werden u.a. im Laborbereich auch heute noch gerne Textilien aus Baumwolle eingesetzt. Dies geschieht aus Sicherheitsüberlegungen heraus.
Baumwolle besteht aus einem natürlichen Polymer aus Zellulose. Bei Zellulose handelt es sich um viele verkettete Glucose-Moleküle (1,4-beta-glykosidisch gebunden). Die Glucose-Moleküle, aus denen die gesamten Strukturen letztlich aufgebaut sind, weisen polare Hydroxylgruppen (OH-Gruppen) auf. Mit Wasser (Wassermoleküle sind polare Dipolmoleküle!) aus der Luft (Luftfeuchtigkeit) oder Transpirationsfeuchtigkeit der Haut können Wasserstoffbrückenbindungen ausgebildet werden, sodass die Wassermoleküle im Material gebunden werden. Baumwolle kann so bis zu 80% ihres eigenen Gewichts an Wasser aufnehmen. Das hat zwar auf der einen Seite den Nachteil, dass die Textilien weniger gut trocknen, zugleich jedoch den Vorteil, dass sie wesentlich schwerer entflammbar sind als synthetische Textilien.
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