Schulstoff.net - Lexikon - Ostrakismos
 
 
 
 
Ostrakismos ("Scherbengericht") bezeichnet ein Verfahren, das in der griechischen Antike in Athen zum Einsatz kam, um Störenfriede aus der Gesellschaft auszusondern.
Die Volksversammlung konnte die Abhaltung eines Scherbengerichts beschließen. Dabei schrieben die Anwesenden den Namen der Person, die sie aus der Stadt verwiesen haben wollten, zumeist auf Bruchstücke von Tonkrügen, wodurch das Scherbengericht zu seinem Namen kam.
Diese Form der Abstimmung war jedoch anfällig für das Wirken von Demagogen.

 
 
 
 
Zeugiten

Die Zeugiten bilden die dritte der vier Zensusklassen zu Zeiten der attischen Demokratie der antiken Athener Polis. Weitere Informationen finden sich im Artikel Zensusklassen. [Mehr lesen]


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