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Kontinuität oder Diskontinuität? |
Titel: Kontinuität oder Diskontinuität?
Kategorie: Geschichte / Nationalsozialismus
Kann man bezüglich des Dritten Reichs von einer Kontinuität oder Diskontinuität der bisherigen deutschen Geschichte sprechen? Dieser Artikel zeigt einige Beispiele für Vorbedingungen, an welche die Nationalsozialisten im Deutschen Reich mit ihrem "Wirken" anknüpfen konnten (Kontinuitäten), sowie Brüche mit der Geschichte auf.
Anknüpfen an bereits Dagewesenes wie:
- die autoritäre und anti-demokratische Grundeinstellung der damaligen deutschen Bevölkerung
- den Antisemitismus und die Jugenpogrome seit dem Mittelalter
- den übersteigerten Nationalismus spätestens seit Wilhelm II. ("[...] daß niemals wieder ein Chinese es wagt, einen Deutschen auch nur scheel anzusehen" oder Bethmann Hollwegs "Weltmacht oder Niedergang")
- die "Erbfeindschaft" mit Frankreich (vgl. z.B. Motto "Helden gegen Händler")
- den Treue- und Pflichtgedanken seit Friedrich dem Großen: "Es ist nicht nötig, dass ich lebe, wohl aber, dass ich meine Pflicht tue!"
Diskontinuität:
- Ahistorischer Bruch mit der föderalen Struktur Deutschlands ("Gleichschaltung" der Länder) seit dem Mittelalter. Stattdessen zentralistischer Einparteienstaat mit der "Sehnsucht nach Osten" (d.h. man siedelt dort nicht mehr friedlich, sondern will versklaven und vernichten).
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| Aus dem Lexikon |
Zeugiten
Die Zeugiten bilden die dritte der vier Zensusklassen zu Zeiten der attischen Demokratie der antiken Athener Polis. Weitere Informationen finden sich im Artikel Zensusklassen. [Mehr lesen]

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